Grundsteinlegung für das Dorotheen Quartier in Stuttgart

Aus dem Hinterhof wird ein quirliges Viertel

Grundsteinlegung am 30.06.2015 vlnr Minister Nils Schmid, Architekt Stefan Behnisch, Breuninger CEO Willy Oergel, Breuninger Beirat Willem G. van Agtmael, Breuninger Beirat Dr. Wienand Meilicke und Oberbürgermeister Fritz Kuhn

Rund 200 Gäste waren dabei, als der Grundstein für das Dorotheen Quartier am 30. Juni gelegt wurde. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Fritz Kuhn, Wirtschaftsminister Nils Schmid, Breuningerchef Willy Oergel und Architekt Stefan Behnisch führte Zauberer Topas durch das Rahmenprogramm.

Das Stadtzentrum soll belebt werden

Zwischen Dorotheenstraße, Karlsplatz, Markthalle und Kaufhaus Breuninger entsteht ein neues Quartier. Das Stuttgarter Unternehmen Breuninger plant eine Mischnutzung aus Einzelhandel, Cafés, Restaurants, Büros und Wohnungen. 350 Tiefgaragenstellplätze sorgen für entsprechenden Parkraum. Die Namen der Mieter sind noch unter Verschluss. Doch erhoffen sich alle Beteiligten hierdurch eine Belebung des Zentrums.

Die Grundidee wird weiterentwickelt

Die Neuentwicklung des Stadtquartiers im Zentrum Stuttgarts, zwischen Rathaus, Markthalle und Altem Schloss gelegen, übernimmt das Architekturbüro Stefan Behnisch. Es war aus einem begrenzten Architekturwettbewerb heraus mit der Realisierung beauftragt worden.
Im Laufe der Projektvorbereitung wurde, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, die Planung mehrfach verändert. Aus den zwei Gebäudeblöcken der Wettbewerbsarbeit von 2010 sind inzwischen drei geworden. Städtebaulich bietet sich jetzt die einmalige Chance, den heute eher als Rückseite empfundenen Ausgang der Karlspassage zur Sporer- und zur Karlsstraße hin aufzuwerten. Die Sporerstraße wird als Platz aufgeweitet und mit dem Platz vor der Markthalle verknüpft. Neue Sichtverbindungen zwischen Markthalle und Karlspassage werden geschaffen, mit dem Ziel, einen Stadtraum ohne Rückseiten zu gewinnen. Bis zu neun Geschosse hoch werden die drei Komplexe und umschließen 38.000 m² oberirdische Geschossflächen. Der bewegten Dachlandschaft fällt aufgrund der Kessellage Stuttgarts als fünfte Fassade eine wichtige Rolle zu.

Aus einem Hinterhof wird ein lebendiges Viertel

Breuninger investiert über 200 Millionen € in den Komplex. Nachdem ursprünglich das Land beteiligt war, zog es sich im November 2011 aus dem Projekt zurück und wird künftig nur als Mieter beteiligt sein. Von Herbst 2013 bis Frühjahr 2015 wurden die Bestandsgebäude abgebrochen, darunter auch  das frühere Innenministerium Baden-Württembergs. Eine besondere Herausforderung von Anfang an ist der Nesenbach, der durch das Baufeld verläuft.

Vergangenheit trifft auf Zukunft

Die Namenswahl des Areals führt auf die Mutter von König Friedrich I. zurück, Herzogin Friederike Dorothea Sophia von Württemberg. Das Hotel Silber, die ehemalige Gestapozentrale, ursprünglich in die Planung einbezogen, wurde 2011 aus dem Projekt herausgelöst. Es wird künftig zum Lern- und Gedenkort, betrieben als Außenstelle des Stuttgarter Hauses der Geschichte.
2016 soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein und eine lebendige Stadtmitte mit großer Erlebnisqualität entstehen. Die drei Gebäudeblöcke greifen alte Strukturen wieder auf und schaffen neue Bezüge. Sie lassen ein Areal entstehen, das zum Verweilen einlädt.

(c) Fotos: E. Breuninger GmbH  Co./Thomas Niedermüller; Gassmann + Grossmann Baumanagement GmbH

Im Bild oben: vlnr Minister Nils Schmid, Architekt Stefan Behnisch, Breuninger CEO Willy Oergel, Breuninger Beirat Willem G. van Agtmael, Breuninger Beirat Dr. Wienand Meilicke und Oberbürgermeister Fritz Kuhn

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